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Aquarellpinsel

Ein guter Aquarellpinsel muss in der Lage sein, viel Farbe aufzunehmen und diese gleichmäßig wieder abzugeben. Die große Saugfähigkeit des Aquarellpinsels ermöglicht es, bereits aufgetragene Farbe wieder mit dem Pinsel aufzunehmen um z.B. Aufhellungseffekte zu erzielen. Die zur feinen Spitze verarbeiteten Haare ermöglichen dem Künstler eine Pinselführung vom feinsten Strich bis hin zur breiten Linie. Aus diesen Gründen verwendet man zum Aquarellmalen in der Regel Kolinsky und Rotmarder Pinsel oder Synthetikpinsel mit weichen, elastischen Kunststoffhaaren. Auf Grund der größeren Farbaufnahme der Kolinsky und Rotmarder Pinsel werden sie den Synthetik Pinseln meist vorgezogen. Ein Kompromiss zwischen den Eigenschaften von Synthetikpinseln und Naturhaarpinseln kann durch eine Mischung erzielt werden. So können die Bedürfnisse an den Aquarellpinsel individuell angepasst werden. Es lohnt sich etwas mehr in einen guten Rotmarder oder Kolinsky Pinsel zu investieren. Damit macht das Malen mehr Spaß und es stellen sich früher Erfolge ein. Man sollte sich einige Aquarellpinsel unterschiedlicher Form kaufen. Um großflächig Wasser oder Farbe für Hintergründe aufzubringen eignet sich ein breiterer Flachpinsel. Vielfältig einsetzbar sind die sogenannten Katzenzungenpinsel mit besonders abgerundeten Kanten. Bei den klassischen runden Pinseln ist eine feine Spitze sehr wichtig. Außerdem sollte der Aquarellpinsel eine gewisse Mindestdicke haben, um genügend Wasser aufnehmen zu können.

In der Aquarellmalerei werden verschiedene Techniken wie das Lavieren, Lasieren, Nass in Nass und viele weitere eingesetzt. Einen kleinen Einstieg in dieses Thema bieten die sehr schönen Videos von Wolfgang Baxrainer. Einige dieser Videos könnt Ihr euch gleich hier anschauen. Viel Spaß beim malen mit euren Aquarellpinseln!

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